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Hammerzehen

Krallen- und Hammerzehen

Was sind Krallen- und Hammerzehen?

Hammerzehen sind durch eine abnorme Beugestellung im Mittelgelenk einer Zehe charakterisiert. Tritt die Beugestellung am Endgelenk auf, spricht man von Krallenzehen.
Hammer- und Krallenzehen kommen einzeln oder bei mehreren Zehen gleichzeitig vor und sind häufig die Folge eines Spreizfußes, seltener von schweren Fuß- oder Unterschenkelverletzungen. Auch in Verbindung mit einem Hallux valgus können Hammer- und Krallenzehen auftreten. Bei schon länger andauernden Fehlstellungen sind durch die anhaltende mechanische Reizung z.B. in engen Schuhen auch häufig schmerzhafte Schwielen (Hühneraugen) über dem gebeugten Mittelgliedgelenk zu beobachten. Besteht die Fehlstellung der Füße lange, so versteifen die Zehen in der Fehlstellung, in ihrem Aussehen wirken sie regelrecht verkrüppelt; außerdem kann es zu einem Übereinanderlagern von verschiedenen Zehen kommen.

Die Operation

Das Ziel der Operation ist die Korrektur der Fehlstellung und der bestehenden Versteifung, sowie die Entlastung der Sehnenspannung. Unter Umständen kann dies nur durch eine Verkürzung der Knochenstrecke erreicht werden. Hierbei wird ein Teil des Zehknochens entfernt.

Verschiedene, erfahrungsgemäß risikoarme Operationsmethoden haben sich etabliert:

Operation nach Hohmann (Resektionsarthroplastik):
Hierbei wird bei Vorliegen von Krallen- oder Hammerzehenfehlstellungen das Köpfchen des Grundgliedes entfernt.In seltenen Fällen kann es notwendig werden, die fußrückenseitige Kapsel des Zehengrundgelenkes zu lösen oder die Strecksehne zu verlängern. Die bessere Zehenstreckung wird  durch die Strecksehnen- Naht erreicht. Anschließend wird die Zehe mit einem Verband kurzzeitig stabilisiert . 

Dr. Max Handschin